Was kann eine Transfergesellschaft leisten? Die Transfergesellschaft kann Mitarbeiter vor der Arbeitslosigkeit bewahren. Die Transfergesellschaft wird seit 1998 von der Bundesagentur für Arbeit gefördert. Transfergesellschaften übernehmen die Mitarbeiter nach Umstrukturierungen. Arbeitnehmer werden im Rahmen von Massenentlassungen vor die Wahl gestellt, in eine Transfergesellschaft zu wechseln oder den gang zum Arbeitsamt anzutreten. Die Nachteile der Transfergesellschaften werden viel zu selten diskutiert. Die Entscheidung für die Transfergesellschaften fällt nach Input-Gesichtspunkten. Die Transfergesellschaft kostet viel, ermöglicht die Inanspruchnahme großer Förderbudgets und bedient Allgemeindenke, zum Beispiel: Qualifizierung schafft neue Arbeit. Der eklatanten Nachteile der Transfergesellschaft werden von den Entscheidungsträgern unterschlagen. Sind die Mitarbeiter dann erst einmal aus ihrem alten dem Unternehmen ausgeschieden, sind sie auch aus dem Sinn. Es fließen Unsummen von Fördergeldern. Unter dem Schutzschild und Deckmantel der hilfe zur Selbsthilfe werden Bewerbungstrainings organisiert und PC-Schulungen abgehalten, um die Miitarbeiter sodann sich selbst überlassen zu können. Den Mitarbeitern wir die Transfergesellschaft zuerst schmackhaft gemacht. Danach treffen sie sich alle sechs Wochen um schließlich zur Arbeitsagentur überzuwechseln. Die Arbeitnehmer zahlen einen hohen Preis. Mit dem Wechsel in die Transfergesellschaft verzichten sie in der Regel auf ihre vertragliche Kündigungsfrist, auf aktive Beschäftigung und auf einen Teil ihrer Abfindung. Sie sind in der Transfergesellschaft von der Arbeitsleistung freigestellt, beziehen Transferleistungen von der Arbeitsagentur und haben nach Ablauf der 12 Monate noch nicht einmal Anspruch auf ein qualifiziertes Zeugnis, weil sie in der Transfergesellschaft nicht gearbeitet haben. Von Vorteil ist eine Transfergesellschaft nur für die Mitarbeiter, deren Chancen auf eine direkte Anschlußbeschäftigung gegen null tendieren und die sich mit Hilfe der Transfergesellschaft und dem anschließenden Bezug von Arbeitslosengeld in den Ruhestand retten können. Die publizierten Erfolgsquoten der Transfergesellschaften sind spätestens seit den wissenschaftlichen Untersuchungen vor einigen Jahren in Schall und Rauch aufgegangen. Die Transfergesellschaften erzielten so schlechte Vermittlungsergebnisse, dass der Auftraggeber der Studie, die Bundesagentur für Arbeit, sie schnell in der Schublade verschwinden ließ. Seitdem geht das schmierige Geschäft, wie es vom Handelsblatt betitelt wurde, mit den Fördermitteln und den Mitarbeitern weiter. Auch das ergab die Studie: Die erfolgreiche Alternative der Transfergesellschaft ist das Gruppenoutplacement. Es ist sehr viel kostengünstiger (läßt sich weniger Geld mit machen), aber was viel entscheidender ist: Es transferiert Mitarbeiter statt Steuermittel.
neuplacement  -  gruppentransfer  beratung  projekte
Transfergesellschaft in der Kritik

   Die Abschieber - ZEIT ONLINE
   Die Krise als Gottesgeschenk - sueddeutsche
   Geldverschwendung - wiwo.de
   Teuer parken - impulse online
   Schlechte Beruhigungpille - Personalwirtschaft
   Schmierige Geschäfte - Handelsblatt
   Parkplatz für die Mitarbeiter - FAZ.NET
   Warum Transfergesellschaften scheitern - np

Transfergesellschaft - Informationen

   Transfergesellschaft - WIKIPEDIA
   Fördermittel ESF - Arbeitsagentur
   Netzwerk Beschäftigtentransfer - BA
   SGB III § 216 - Finanzministerium
   d.i.f.p... - Institut für Personaltransfer

Qualitätsgesellschaft?

   Die Qualität der Arbeitsagentur für alle - BA

I feel blue - Das Logo der Agentur für Arbeit

   Die Praxis der Arbeitsverwaltung - boeckler.de
   Im Dschungel der Maßnahmen - I. Horstmann
   Zertifizierung selbst gemacht - BVTB e.V.

Tipps für Bewerber

   Beratung für Jobwechsler - neuplacement.de
   Jobbörsen - Liste auf Crosswater Job Guide
   Für High Potentials - Campus Career Consult

Impressum
zurück