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Vorwort
Was Sie schon immer über die Transfergesellschaft wissen wolltenDie Transfergesellschaft hat sich am Markt durchgesetzt. Nicht etwa deshalb, weil Sie die beste Lösung darstellt, ganz im gegenteil, sondern weil Sie mit Steuermitteln unangebracht umfangreich gefördert wird. Von den hohen Zuschüssen geblendet, verlieren sehr viel bessere Alternativen bei den Entscheidungsträgern an Attraktivität. Sie entscheiden sich für die Transfergesellschaft und damit gegen andere Modelle des Gruppenoutplacement, weil es Ihnen unmöglich erscheint, der betroffenen Belegschaft ein solches Füllhorn vorzuenthalten. Es zählt nur der Input, was letztendlich dabei herauskommt, dass die Mehrzahl der Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit gehen wird, das wird durch gute Pressearbeit aller Beteiligten vertuscht.Das Image der Transfergesellschaft hat trotzdem Schaden genommenDie große Anzahl missglückter Transfergesellschaften aber vor allem ihre nicht mehr wegzudiskutierenden schlechten Vermittlungsergebnisse sind der Grund dafür, dass die Transfergesellschaft in Verruf geraten ist. Da das weder Berlin, noch Nürnberg, noch die ebenfalls von den Budgets profitierenden Gewerkschaftler zugeben mögen, wird einfach so weitergemacht. Die Transfergesellschaft wird es leichter überleben, als die Mitarbeiter, denen die optimale Lösung eines Gruppenoutplacement vorenthalten wurde und wird und die mit Arbeitslosigkeit und Existenzängsten bezahlen.Das Gruppenoutplacement wird sich gegen die Transfergesellschaft durchsetzenEs ist nur eine Frage der Zeit, wann das Gruppenoutplacement sich auf breiter Front und auf politischer ebene durchsetzen wird. Nicht nur die geringeren Gesamtkosten werden den Ausschlag geben, es sind die Vorteile für die Mitarbeiter, die sehr viel besseren Vermittlungsbilanzen die für das Gruppenoutplacement und gegen die transfergesellschaft sprechen.Das Gruppenoutplacement in Kombination mit der TransfergesellschaftDie Verknüpfung der Transfergesellschaft mit dem Gruppenoutplacement hat sich als Erfolgsmodell herausgestellt. Für ältere und schwer vermittelbare Mitarbeiter ist die Transfergesellschaft ein Sicherheitsnetz. Deshalb nannte man die Transfergesellschaft früher auch Auffanggesellschaft. Für alle anderen Mitarbeiter ist sie die falsche Lösung. Ein Transfersozialplan, der beide Lösungsansätze miteinander verknüpft, kann den Mitarbeitern sowohl die Vorteile des Gruppenoutplacement als auch die der Transfergesellschaft sichern, ohne sie wahllos und ohne Konzept alle zusammen in die Transfergesellschaft abzuschieben. |
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gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht
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Vorsicht Bewerbungstraining ' Im Durchschnitt haben solche Trainings keinen vorteilhaften Effekt auf die spätere Beschäfti- gungsquote. Im Gegenteil: Die Teilnehmer* fan- den im Schnitt sogar seltener neue Beschäfti- gung als andere.' J. Wolff vom Nürnberger In- stitut für Arbeitsmarkt- u. Berufsforschung IAB am 2.11.09 auf RP-Online * 41.314 Teiln. an Trainings von 4 Tagen - 12 Wochen |
Man erwartet, dass Bewerbungstrainings ihre Teilnehmer befähigen, sich erfolgreich zu bewerben. Das ist zwar beabsichtigt, Resultat der Trainings sind aber weder gute Bewerbungsunterlagen noch gekonnte Bewerbungen. Schon beim Formulieren des nächsten Anschreibens zeigt sich, wie schwer es ist, die durchaus richtigen Vorschläge des Trainers oder die Musterbewerbungen aus Hand- büchern zu einer überzeugenden eigenen Bewerbung zu verarbeiten. Arbeitsuchende sind häufig betriebsblind in eigener Sache. Sie haben nicht selten seit Jahren keine drei zusammenhängenden Sätze mehr zu Papier gebracht. Es reicht nicht, die einmal unter Anleitung im Seminar erarbeitete Bewerbung immer wieder zu verwenden. Viele Mitarbeiter und selbst Führungskräfte sind mit ihrer optimalen Ei- genvermarktung auch nach dem Training überfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass Teilnehmer nach dem Training dem Einzelcoaching fernbleiben - eine leider fast zwangsläufige Folgeerscheinung dieser Seminare unter dem Motto Hilfe zur Selbsthilfe. Das Bewerbungstraining erweist sich in Transfer- projekten letztendlich immer wieder als folgenschwerer Einstiegsfehler. | |||||
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